Arbeitsweise der Niere

Die Nieren sind hochkomplexe Organe, die den Wasserhaushalt des Körpers regeln und das Blut von harnpflichtigen Substanzen säubern. (u.a. Wasserstoff, Harnstoff, Harnsäure, Ammonium, Natrium, Chlorid)

Damit sie diese Aufgabe wirkungsvoll erfüllen können, werden sie über die Baucharterie bez Bauchvene mit Blut versorgt.

Die Blutgefäße bilden im Inneren der Niere eine kegelförmige Anordnung. Die intensivste Durchblutung erfährt das äußere Nierenmark. Die Blutgefäße versorgen einerseits das Nierengewebe, führen aber hauptsächlich in die Bowmanschen Kapseln, wo sie sich zu den Glomeruli verknäueln.

Spezielle Zellen, die Podozyten, bilden in der Kapsel ein feinmaschiges Netz, dass fast alle löslichen Blutbestandteile aus dem Blut heraus filtert. Das sind am Tag ca 180 Liter (bei Erwachsenen) Einzig einige Eiweiße und die roten Blutzellen verbleiben in den Glomeruli. Sie verlassen die Bowmansche Kapsel wieder über die abführende Arteriole entlang dem Tubulus.


Damit die ungeheure Wassermenge und bestimmte Eiweiße zurückgewonnen werden, fließt der Primärharn durch ein Tubulussystem, das eng von feinsten Adern (Kapillaren) umgeben ist. Das osmotische Gefälle zwischen dem stark eingedickten Blut in der abführenden Kapillare und dem wasserhaltigen Primärharn führt das Wasser vor allem im abfallenden Teil des Tubulus und der Henleschen Schleife wieder zurück ins Blut.

Um auch die wichtigen Eiweiße zurück zu gewinnen, gibt es einen besonderen Mechanismus: Auf der Hinterseite der Tubuluszelle, also der Seite, die der Kapillare zugewandt ist, wird aktiv Kalium aus dem Blut in die Zelle transportiert und synchron dazu Natrium aus der Zelle ins Blut abgegeben. Mit dem Natrium verlässt auch das Eiweiß die Tubuluszelle in Richtung Blut, weil das Natrium mit dem Durchtritt der Zellwand auch dem Eiweiß einen Durchschlupf gestattet. Was passiert dadurch?

Der Natriumgehalt in der Zelle nimmt ab. Der Kaliumgehalt nimmt zu.
Schauen wir uns jetzt die Vorderseite der Tubuluszelle an, so sehen wir, dass Natrium in die Zelle diffundiert und Kalium die Zelle verlässt. Das hat seine Ursache im osmotischen Druckgefälle: Die Zelle ist relativ natriumarm. – Das Natrium wird auf der Zellhinterseite ständig hinausbefördert. Aber relativ kaliumreich, denn Kalium wird je ständig hineingeschaufelt.

Im Tubulus ist relativ viel Natrium vorhanden. Dieses dringt also in die Tubuluszelle ein und öffnet dabei wieder ein Türchen für das Eiweiß, das quasi huckepack mit dem Natrium in die Zelle transportiert wird.
Auf diese Weise gelingt es dem Körper, alle wichtigen Bestandteile des Primärharns wieder ins Blut aufzunehmen.

Der restliche Harn fließt in ein Sammelröhrchen und von dort ins Nierenbecken. Über die Harnleiter wird er dann in die Blase geführt.

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10 Reaktionen zu “Arbeitsweise der Niere”

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